Wo darf man einen Hund sicher streicheln? Bereiche, bei denen Vorsicht geboten ist

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Hund, der ruhig zu Hause steht, während eine Person ihm Raum lässt
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Es gibt keine vier Körperbereiche, die bei jedem Hund grundsätzlich tabu sind. Die sicherere Regel lautet: Richte die Berührung nach dem einzelnen Hund, der jeweiligen Situation und seiner Reaktion in diesem Moment. Viele Hunde genießen ruhigen Körperkontakt an Schulter, Brust, Seite oder Hals, wenn sie von sich aus näher kommen. Derselbe Hund braucht an den Ohren, Pfoten, am Schwanz, Bauch, Futter oder Ruheplatz möglicherweise Abstand. Wenn dein Hund sich entfernt, erstarrt, sich versteift, den Kopf wegdreht, sich über die Lippen leckt, den Körper absenkt, knurrt oder nach dir schnappt, hör auf und gib ihm Raum. Eine neue oder schmerzhafte Reaktion sollte tierärztlich abgeklärt werden, statt den Hund weiter anzufassen.

Lass den Hund den Kontakt wählen

Wenn du einem unbekannten Hund begegnest, frag zuerst den Besitzer. Stell dich leicht seitlich hin, bewege dich ruhig und lass den Hund selbst entscheiden, ob er näher kommen möchte. Greif nicht über seinen Kopf, bring dein Gesicht nicht an seine Schnauze, umarme ihn nicht und halte ihn nicht fest. Kommt der Hund mit entspannter Körperhaltung auf dich zu, kannst du mit ein paar sanften Streicheleinheiten an Seite, Schulter, Brust oder Hals beginnen. Mach nach einigen Sekunden eine Pause. Lehnt sich der Hund wieder an dich oder bleibt er entspannt und aufmerksam, kannst du kurz weitermachen. Dreht er sich weg, weicht zurück, erstarrt oder geht deiner Hand aus dem Weg, lautet die Antwort fürs Erste: nein.

Diese Pause ist ein praktischer Check, ob der Hund den Kontakt weiterhin möchte. Sie garantiert jedoch nicht, dass er mit jeder Art des Anfassens einverstanden ist. Manche Hunde lassen Berührungen zu, weil sie sich nicht in der Lage sehen, wegzugehen. Ein entspanntes Gesicht und eine entspannte Körperhaltung, freiwilliges Näherkommen und die Möglichkeit, sich zu entfernen, sind aussagekräftiger als einmaliges Schwanzwedeln. Der American Kennel Club und VCA Animal Hospitals empfehlen gleichermaßen, den Hund als Ganzes zu beobachten und Signale zu respektieren, die zeigen, dass eine Interaktion beendet werden sollte.

Vier Bereiche, bei denen du besonders vorsichtig sein solltest

Die vier folgenden Bereiche sind nicht grundsätzlich „verboten“. Dort können eine plötzliche Berührung, Festhalten oder eine schmerzhafte Erkrankung jedoch dazu führen, dass eine alltägliche Berührung unangenehm wird. Berühre diese Stellen nur, wenn es einen klaren Grund gibt oder der Hund entspannt ist, und hör auf, sobald er Abstand möchte.

1. Gesicht und Ohren

Wenn du über den Kopf eines Hundes greifst oder seine Schnauze festhältst, kann sich das bedrohlich anfühlen – besonders bei einem Hund, der dich nicht kennt. Auch ein Familienhund mag es möglicherweise nicht, wenn sich eine Hand schnell seinem Gesicht nähert. Lass den Hund deine Hand sehen, beginne zunächst mit einer sanften Berührung an einer angenehmen Stelle und steck niemals die Finger in den Gehörgang oder drück die Ohrmuschel zusammen.

Wenn ein Hund nicht möchte, dass man sein Ohr berührt, steckt möglicherweise mehr dahinter als eine bloße Abneigung. Kopfschütteln, häufiges Kratzen, Geruch, Rötungen, Ausfluss, Schwellungen, eine Schiefhaltung des Kopfes oder Schmerzen bei der Berührung des Ohrs können auf eine Ohrenerkrankung hindeuten. Erzwinge keine Untersuchung und gib keinen Ohrreiniger oder Medikamente in ein schmerzendes Ohr, es sei denn, dein Tierarzt hat dir genau dazu geraten. Der Leitfaden zu Krankheitsanzeichen bei Hunden kann dir helfen, deine Beobachtungen zu sammeln, bevor du anrufst.

2. Pfoten und Beine

Pfoten und Zehen sind fürs Laufen, das Gleichgewicht, die Fellpflege und die Krallenpflege wichtig. Deshalb brauchen viele Hunde eine schrittweise Gewöhnung, bevor sie diese Art der Berührung angenehm finden. Zieh nicht an einem Bein, zieh einer ruhenden Hund nicht die Pfote unter dem Körper hervor und drück ihn nicht zu Boden, um das Krallenschneiden zu Ende zu bringen. Beginne mit einer ruhigen Berührung an Schulter oder Hüfte, arbeite dich ein kleines Stück am Bein entlang und verbinde jede kurze Berührung mit einer Belohnung. Hör auf, solange der Hund noch entspannt ist. Eine rutschfeste Unterlage und kurze Übungseinheiten können den nächsten Versuch erleichtern.

Wenn sich der Hund bei der Pfotenpflege entfernt, kann die Übung zu intensiv sein. Plötzliche Abneigung, Lahmheit, Schwellungen, Lecken oder Schmerzen sollten jedoch ebenfalls tierärztlich abgeklärt werden. Eine Trainingsübung darf niemals dazu dienen, eine vermutete Verletzung zu ignorieren und einfach weiterzumachen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Umgang mit deinem Hund im Alltag findest du in unserem Leitfaden zur kooperativen Pflege von Hunden.

3. Schwanz und Schwanzansatz

Zieh, heb, verdreh oder greif niemals nach dem Schwanz eines Hundes. Möglicherweise mag es der Hund auch nicht, wenn sich eine Hand seinem Schwanzansatz nähert – insbesondere nach einer Verletzung, Hautreizung, einem Pflegeproblem oder einer stressigen Erfahrung. Schwanzwedeln bedeutet nicht automatisch „Bitte berühre mich“. Es zeigt lediglich, dass der Hund emotional erregt ist. Den nötigen Kontext liefert die übrige Körpersprache.

Wenn dein Hund sich wegdreht, den Schwanz einzieht, den Bereich abschirmt, aufjault, den Schwanz anders trägt oder plötzlich Berührungen nicht mehr zulässt, lass die Stelle in Ruhe und hol tierärztlichen Rat ein. Überprüfe den Schwanz nicht wiederholt, um herauszufinden, ob er noch wehtut. Das Foto neben diesem Ratgeber zeigt, wie eine Person innehält, als der Hund sich wegdreht – nicht, wie sie den Schwanz berührt.

Hund dreht sich weg, während der Besitzer vor dem Berühren seines Schwanzes innehält

4. Bauch, Hinterteil und Genitalbereich

Bauch und Hinterteil sind empfindliche Bereiche. Die Genitalien sollten nur aus einem klaren Pflegegrund und im Rahmen eines passenden, kooperativen Vorgehens berührt werden. Ein Hund, der auf dem Rücken liegt, bittet nicht automatisch um eine Bauchmassage. VCA weist darauf hin, dass manche Hunde zum Berühren des Bauchs auffordern, während sich andere aus Angst, Beschwichtigung oder innerem Konflikt auf den Rücken drehen. Achte auf Augen, Maul, Muskulatur, Atmung und die Möglichkeit wegzugehen, bevor du entscheidest, was die Körperhaltung bedeutet.

Kinder sollten sich diesen Bereichen nicht nähern, nicht auf einen Hund klettern und keinen ruhenden Hund bewegen. Beim Baden, bei der Fellpflege, der Wundversorgung oder einer tierärztlichen Untersuchung solltest du die Aufgabe in kleine Schritte unterteilen und professionelle Hilfe holen, wenn der Hund nicht ruhig bleiben kann. Schmerzen im Bauch, an Hüften, Haut oder im Fortpflanzungsbereich können dazu führen, dass ein ansonsten freundlicher Hund Berührungen abwehrt.

Hündinnen mit Welpen brauchen zusätzlichen Abstand

Eine säugende Hündin ist nicht automatisch aggressiv, und eine ruhige Mutter kann vertraute Pflege durchaus begrüßen. Geburt, Säugen, Lärm, unbekannte Menschen und wiederholtes Hineingreifen in das Nest können jedoch zusätzlichen Stress verursachen. Das Merck Veterinary Manual empfiehlt rund um die Geburt einen vertrauten Bereich, in dem die Hündin nicht gestört wird. Halte Besucher und Kinder vom Nest fern, lass die Mutter selbst über den Abstand entscheiden und befolge die Anweisungen des Züchters oder Tierarztes für notwendige Kontrollen.

Mutterhündin ruht mit ihren Welpen, während der Besitzer respektvollen Abstand hält

Beobachte die Mutter, statt aus einem Bild mit entspannten Welpen zu schließen, dass Berührungen willkommen sind. Anspannung, das Versperren des Zugangs, wiederholtes Umplatzieren der Welpen, Knurren, Schnappen oder die Weigerung, zur Ruhe zu kommen, sind Gründe, den Abstand zu vergrößern und einen Tierarzt anzurufen. Eine Mutterhündin nach der Geburt, die krank wirkt, Schmerzen hat, ungewöhnlich unruhig ist oder sich nicht um ihren Wurf kümmern kann, braucht umgehend professionelle Hilfe.

Futter, Kauartikel und Ruheplätze sind eigene Grenzen

Ein Hund kann es genießen, an der Schulter gekrault zu werden, und gleichzeitig seinen Futternapf, Kauartikel, sein Spielzeug, Körbchen, seine Box oder seinen Ruheplatz verteidigen. Greif nicht in einen Futternapf, nimm einen Kauartikel nicht gewaltsam weg, störe keinen Hund beim Fressen und fordere Kinder niemals dazu auf, seine Reaktion zu testen. Bring Menschen und andere Haustiere auf Abstand und lass den Hund in Ruhe fertig fressen. Wenn der Hund beim Futter oder bei wertvollen Gegenständen knurrt, vorprescht, schnappt oder beißt, versuche nicht, das Problem zu lösen, indem du ihm den Gegenstand wegnimmst oder dich wiederholt mit der Hand näherst.

Die ASPCA empfiehlt qualifizierte verhaltenstherapeutische Hilfe, wenn das Verteidigen von Futter zu einem Bissrisiko führt, und warnt vor Bestrafung oder Einschüchterung. Ein Tierarzt kann außerdem nach einer medizinischen Ursache suchen, wenn das Verhalten neu ist oder sich plötzlich verschlimmert hat. Management und professionelle Anleitung sind sicherer als ein Experiment zu Hause. Bis ein entsprechender Plan vorliegt, solltest du mit Abstand, Barrieren und der Aufsicht durch Erwachsene Konfrontationen verhindern.

Beobachte den ganzen Hund, nicht nur ein einzelnes Signal

Hunde kommunizieren durch das Zusammenspiel von Körperhaltung, Bewegung, Augen, Ohren, Maul, Schwanz und Lauten. Ein entspannter Körper, weiche Augen, normale Atmung, freiwilliges Näherkommen und die Möglichkeit, wegzugehen, können für eine kurze Interaktion sprechen. Ein angespannter Körper, eine eingefrorene Haltung, ein starrer Blick, ein eingezogener oder hoch und angespannt getragener Schwanz, angelegte Ohren, Lippenlecken, Gähnen, Wegdrehen, Verstecken oder wiederholtes Abschütteln bedeuten, dass du langsamer werden oder aufhören solltest. Ein Knurren ist eine wichtige Information: Der Hund braucht Abstand. Bestrafe das Knurren nicht und berühre den Hund nicht weiter, um ihm zu beweisen, dass er es aushalten muss.

Signale können subtil sein, und manche Hunde reagieren sehr schnell stärker. Wenn du unsicher bist, beende die Interaktion. Gib dem Hund einen ruhigen Ort und bitte eine qualifizierte Fachkraft für Hundeverhalten um einen individuellen Plan. Der Leitfaden zu plötzlicher Angst beim Hund bietet einen weiteren Ausgangspunkt, um Veränderungen bei Situation und Verhalten festzuhalten.

So übst du notwendige Berührungen sicherer

  1. Wähle einen ruhigen Zeitpunkt, zu dem der Hund ausgeruht ist, nicht frisst, keinen Gegenstand verteidigt und nicht weggehen möchte.
  2. Beginne an einer angenehmen Stelle wie der Schulter und berühre den Hund kürzer, als du glaubst, dass er es tolerieren kann.
  3. Verbinde den kleinen Schritt mit einer Belohnung, solange der Hund entspannt bleibt und sich entfernen kann.
  4. Mach eine Pause und beobachte ihn. Kommt der Hund zurück oder bietet er dir erneut seinen Körper an, fahre mit einem kleinen Schritt fort. Dreht er sich weg, hör auf.
  5. Bauen Sie jeweils nur eine Fähigkeit auf. Üben Sie nicht Pfoten, Ohren, Fixieren, Fellpflege und Medikamentengabe in einer einzigen langen Trainingseinheit.
  6. Bei einem schmerzgeplagten, ängstlichen oder bissgefährdeten Hund sollten Sie das Training zu Hause abbrechen und eine Tierärztin, einen Tierarzt oder eine qualifizierte Fachperson für Verhalten bitten, einen passenden Plan zu erstellen.

Notwendige Pflege ist nicht dasselbe wie beiläufiges Streicheln. Ein Hund kann durch schrittweises Training lernen, bei der Krallenpflege oder einer Ohrenkontrolle mitzumachen – aber diese Kooperation muss ohne Zwang aufgebaut werden. Wenn eine Maßnahme dringend erforderlich ist und der Hund sich nicht sicher handhaben lässt, wenden Sie sich an Ihr tierärztliches Team, bevor Sie es versuchen.

Wann eine Berührungsempfindlichkeit tierärztlich abgeklärt werden sollte

Vereinbaren Sie einen Termin, wenn ein Hund Berührungen plötzlich nicht mehr mag, auf eine bestimmte Körperstelle reagiert oder sich seine Bewegung oder Stimmung verändert. Achten Sie besonders auf Hinken, Schwellungen, Blutungen, Wunden, Hautveränderungen, Geruch oder Ausfluss aus dem Ohr, Kopfschütteln, eine schiefe Kopfhaltung, eine veränderte Rutenhaltung, wiederholtes Lecken an einer Stelle, Unruhe, verminderten Appetit oder eine plötzliche Veränderung im Kontaktverhalten. Im Merck Veterinary Manual werden Rückzug, Unruhe, Stimmungsveränderungen, Veränderungen von Körperhaltung oder Bewegungen sowie Lecken oder Reiben an einer empfindlichen Stelle als mögliche Anzeichen für Schmerzen genannt. Keines dieser Anzeichen lässt jedoch für sich allein auf die Ursache schließen.

Suchen Sie bei starken Schmerzen, unstillbaren Blutungen, Atemproblemen, einem Kreislaufkollaps, wiederholtem Erbrechen, einem aufgeblähten Bauch, einem Biss mit verletzter Haut oder einem Hund, dem Sie sich nicht sicher nähern können, sofort Hilfe. Dieser Ratgeber kann keine Schmerzen, Infektionen, Verletzungen oder Aggression diagnostizieren. Eine Tierärztin oder ein Tierarzt muss den Hund untersuchen. Bei Angst, Ressourcenverteidigung oder Bissrisiko kann zusätzlich die Unterstützung einer qualifizierten Fachperson für Verhalten erforderlich sein.

Häufig gestellte Fragen

Wo lassen sich Hunde normalerweise gern streicheln?

Viele kontaktfreudige Hunde mögen sanfte Berührungen an Brust, Schulter, Seite oder Hals. Die Vorlieben sind jedoch unterschiedlich. Beginnen Sie an einer Stelle, an der der Hund Ihre Hand sehen kann, streicheln Sie ihn kurz, machen Sie eine Pause und lassen Sie ihn selbst entscheiden, ob er den Kontakt wieder aufnehmen möchte. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein vertrauter Hund jederzeit berührt werden möchte.

Ist es sicher, den Bauch eines Hundes zu streicheln?

Bei einem Hund, der mit entspannter Körperhaltung eindeutig dazu auffordert und den Kontakt beibehält, kann es sicher sein. Eine auf dem Rücken liegende Position kann jedoch auch Angst oder Beschwichtigung ausdrücken. Beobachten Sie den gesamten Körper und hören Sie auf, wenn der Hund sich versteift, den Kopf oder Körper abwendet, das Maul fest geschlossen hält oder weggehen möchte.

Darf ich den Schwanz eines Hundes berühren?

Ziehen, verdrehen, anheben oder greifen Sie niemals nach der Rute. Eine sanfte Pflege kann bei einem Hund möglich sein, der sich damit wohlfühlt. Eine neue Reaktion, Schmerzen, eine veränderte Rutenhaltung oder das Verteidigen der Rute sind jedoch klare Zeichen, aufzuhören und eine Tierärztin oder einen Tierarzt zu kontaktieren.

Wie kann ich einem Hund helfen, sich an das Berühren der Pfoten zu gewöhnen?

Gehen Sie in kurzen, schrittweisen Etappen vor, wenn der Hund entspannt ist. Beginnen Sie weiter oben am Bein, verbinden Sie eine leichte Berührung mit einer Belohnung und machen Sie eine Pause, bevor der Hund sich unwohl fühlt. Bei Schmerzen, Hinken, Schwellungen oder anhaltender Angst sollten Sie eine Tierärztin, einen Tierarzt oder eine qualifizierte Fachperson um Rat bitten, statt die Pfote mit Gewalt ruhig zu halten.

Sollte ich einen Hund streicheln, während er frisst?

Nein. Lassen Sie einem Hund beim Fressen oder Kauen seinen Freiraum und halten Sie Kinder und andere Haustiere fern. Wenn der Hund Futter oder wertvolle Gegenstände verteidigt, sollten Sie dieses Verhalten nicht testen und einen Trainingsplan für ein Bissrisiko nicht allein durchführen. Bitten Sie eine Tierärztin, einen Tierarzt oder eine qualifizierte Fachperson für Verhalten um Hilfe.

Bedeutet Knurren, dass mein Hund böse ist?

Nein. Ein Knurren ist ein Warnsignal dafür, dass sich der Hund unwohl fühlt oder Abstand möchte. Beenden Sie die Interaktion, gehen Sie sicher auf Abstand und versuchen Sie herauszufinden, was den Hund ausgelöst hat. Wenn Sie das Knurren bestrafen, kann dadurch ein frühes Warnsignal verschwinden, ohne dass die zugrunde liegende Angst, der Schmerz oder der Konflikt gelöst wird.

Die einfache Regel zum Merken

Streicheln Sie den Hund, der freiwillig Ihre Nähe sucht, beginnen Sie mit sanften Berührungen an einer angenehmen Körperstelle und machen Sie häufig Pausen. Erzwingen Sie keine Berührungen an Gesicht, Ohren, Pfoten, Beinen, Rute, Bauch oder Hinterteil sowie beim Fressen, am Ruheplatz oder bei Welpen. Ein Hund, der Abstand möchte, gibt Ihnen damit die nötige Information. Respektieren Sie dieses Signal, achten Sie auf jede plötzliche Veränderung und beziehen Sie eine Tierärztin, einen Tierarzt oder eine qualifizierte Fachperson für Verhalten ein, wenn Sicherheit oder Schmerzen eine Rolle spielen.

Quellen und weiterführende Informationen

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