Schritt-für-Schritt Sommer Hundepfoten Pflegeanleitung
Mit dem Beginn der wärmeren Monate 2026 wird die richtige Pfotenpflege zu einem entscheidenden Bestandteil, um Ihren Hund zu schützen. Während Hydratation und Schatten wichtig sind, erfordert der Schutz der Pfoten vor heißen Oberflächen besondere Aufmerksamkeit. Für umfassendere Hinweise zur Temperaturregulierung sehen Sie sich unseren ausführlichen Leitfaden zu Tipps, um Ihren Hund im heißen Sommer kühl zu halten an. Dieser Artikel wurde kürzlich aktualisiert, um seine Aktualität und Genauigkeit für die aktuelle Saison zu gewährleisten.
Verstehen der Pfotenrisiken im Sommer
Ein abendlicher Spaziergang im Sommer kann schnell zum dringenden Problem werden, wenn Ihr Hund mit schmerzenden Pfoten hinkend nach Hause kommt. Asphalt, der sich für Ihre Hand nur warm anfühlt, kann Oberflächentemperaturen über 50°C erreichen – genug, um empfindliche Ballen in Sekunden zu verbrühen. Pfotenballen sind robust, aber nicht immun gegen Hitze, Trockenheit oder Fremdkörper. Im Gegensatz zu kühleren Jahreszeiten erfordert die Sommerpflege der Pfoten besondere Aufmerksamkeit.
Die häufigsten Pfotenprobleme im Sommer sind:
- Verbrennungen: Verursacht durch heißen Asphalt, Sand oder sogar Kunstrasen. Verbrannte Ballen können dunkler aussehen, schuppen oder dazu führen, dass Ihr Hund die Pfote nicht belasten möchte.
- Trockenheit und Risse: Hitze entzieht der Haut Feuchtigkeit. Ohne Hydratation und Pfotenbalsam können die Ballen trocken, spröde werden und aufreißen.
- Eingeklemmte Fremdkörper: Kleine Steine, Glas oder sogar Dornen können sich im Sommer leicht zwischen den Ballen festsetzen, besonders wenn das Fell zwischen den Ballen lang ist.
Der entscheidende Unterschied zwischen Sommerpflege für Hunde und anderer saisonaler Pfotenpflege liegt in der Vermeidung von Hitzeschäden. Im Winter liegt der Fokus darauf, Salzverbrennungen durch Streusalz zu vermeiden. Im Sommer verschiebt sich die Herausforderung auf hitzebedingte Verbrennungen und Feuchtigkeitsversorgung. Eine städtische Studie fand heraus, dass Asphalt bei 35°C Lufttemperatur an der Oberfläche 60°C erreichen kann – eine Temperatur, bei der menschliche Haut in weniger als einer Minute verbrennen kann. Hunde können diese Oberflächenveränderungen nicht sofort wahrnehmen, bis es zu spät ist.
Profi-Tipp: Ein schneller Test – legen Sie die Rückseite Ihrer Hand für 7 Sekunden auf den Asphalt. Wenn es für Sie zu heiß ist, ist es auch für Ihren Hund zu heiß.
Um es sich besser vorzustellen, stellen Sie sich zwei nebeneinander liegende Fotos vor: Auf dem einen ist eine gesunde Pfote mit glatten, hydratisierten Ballen zu sehen, auf dem anderen ein rissiger Ballen mit abblätternden Rändern – was den vermeidbaren Schmerz zeigt, den Ihr Hund erleben könnte. Fügen Sie ein Wärmebild von Asphalt im Vergleich zu grasbewachsenen Flächen hinzu: der Temperaturunterschied ist enorm. Wenn man diese Risiken von Anfang an versteht, werden Pflegeentscheidungen gezielt statt reaktiv getroffen.
Neugierig, wie sich die Sommerbedingungen über die Pfoten hinaus auf Ihren Hund auswirken? Tauchen Sie tiefer ein mit unserem ausführlichen Artikel Sommerhitze besiegen: Was jeder Hundebesitzer wissen muss und entdecken Sie praktische Strategien, um Ihren Hund auch ohne Klimaanlage komfortabel zu halten.
Vorbereitung vor der Pflege
Bevor Sie überhaupt die Pfoten Ihres Hundes berühren, ist die Vorbereitung die halbe Miete für eine ruhige und sichere Pflegesitzung. Eine hastige oder schlecht vorbereitete Routine führt zu Widerstand bei Ihrem Hund und Fehlern bei Ihnen.
Wichtige Werkzeuge:
Legen Sie Ihre Utensilien so bereit, wie Sie es vor dem Kochen eines Rezepts tun würden. Ein Flatlay-Foto der Pflegeutensilien hilft als [checklist]:
- Kleine, pfotensichere Krallenschere oder stumpfe Schere
- Pfotenbalsam speziell für Hunde (auf Bienenwachs- oder Sheabutterbasis)
- Weiche Bürste mit Borsten
- Saugfähiges Handtuch
- Eine flache Schale mit lauwarmem Wasser
- Optional: Styptisches Pulver für versehentliche Schnitte in die Nagelwurzel
Einen ruhigen Pflegebereich schaffen:
Hunde spüren sofort Anspannung. Ihr Pflegebereich sollte ruhig, frei von Ablenkungen und rutschfest sein. Legen Sie ein Handtuch oder eine Yogamatte für sicheren Stand aus. Wenn Sie drinnen sind, wählen Sie einen Raum mit Tageslicht, damit Sie die Pfoten gut inspizieren können. Ein kurzes Video, das zeigt, wie man das Handtuch auslegt, die Werkzeuge bereitlegt und den Hund bequem positioniert, beruhigt Anfänger und zeigt, dass es einfach und nicht klinisch ist.
Den Komfort Ihres Hundes prüfen:
Bevor Sie das Fell an den Hundepfoten schneiden oder reinigen, prüfen Sie die Stimmung Ihres Hundes. Stressanzeichen (eingeklemmter Schwanz, Lippenlecken, Knurren) signalisieren, dass Sie eine Pause einlegen sollten. Manchmal hilft ein Belohnungszyklus mit Leckerlis, die Ruhe zu bewahren. Bei energiegeladenen Hunden nimmt ein kurzer Spaziergang vor der Pflege die Spannung.
Häufiger Fehler, den Sie vermeiden sollten: Direkt mit dem Krallenschneiden zu beginnen, ohne den Hund zu beruhigen. Das führt oft zu ruckartigen Bewegungen und versehentlichen Schnitten.
Betrachten Sie diese Phase wie das Vorheizen Ihres Ofens vor dem Backen – sie macht die eigentliche Aufgabe reibungslos, effizient und sicher. Das Überspringen der Vorbereitung erhöht das Risiko, Ihren Hund zu verletzen und schlechte Pfotenpflegegewohnheiten zu fördern.
Wenn Sie überlegen, welche Werkzeuge und Produkte sich am besten für die Sommerpflege eignen, sollten Sie nicht unseren Überblick über Sommerpflege für Haustiere: So bleibt Ihr Tier kühl & sicher verpassen. Dort werden Kühlmatten und andere wichtige Hilfsmittel vorgestellt, die Ihre Pflegeschritte ergänzen.
Schritt 1 – Pfoteninspektion
Der erste aktive Schritt der Hundepfotenpflege im Sommer ist die Inspektion. Im Gegensatz zum Bürsten des Fells oder Schneiden der Nägel geht es bei der Pfoteninspektion um Beobachtung, nicht um Handlung.
Wie man inspiziert:
Heben Sie sanft eine Pfote nach der anderen an. Machen Sie das im Tempo Ihres Hundes – manche tolerieren ihre Vorderpfoten besser als die Hinterpfoten. Verwenden Sie Ihren Daumen, um die Ballen leicht auseinanderzuziehen. Schauen Sie zwischen jeden Ballen, unter die Nägel und entlang der Pfotenränder. Eine Abfolge von Nahaufnahmen hilft Anfängern, genau zu sehen, wo sich Schmutz versteckt.
Worauf Sie achten sollten:
- Schnitte, Splitter oder Dornen
- Verbrannte Bereiche: Ballen wirken glänzend, rot oder blasenbildend
- Trockene Stellen oder Risse
- Eingeklemmter Kies oder winzige Glassplitter
Wann Sie die Pflege verschieben sollten:
Wenn Sie rohe Verbrennungen, tiefe Schnitte oder Blutungen entdecken, hören Sie auf. Dies ist der Moment, in dem DIY in Tierarztpflege übergeht. Der Versuch, um eine Verletzung herum zu pflegen, erhöht nur das Unbehagen und das Infektionsrisiko.
Anekdote: Eine Tierhalterin aus Phoenix berichtete, dass die Pfoten ihres Border Collies nach einem Spaziergang am Nachmittag rot wurden. Der Hund wollte zu Hause noch Apportieren spielen, aber eine einfache Inspektion zeigte frühe Verbrennungen – ein Beweis, dass sichtbares Verhalten nicht immer auf verborgene Schmerzen hinweist.
Profi-Tipp: Halten Sie eine Taschenlampe bereit. Selbst bei Tageslicht können Fellschatten kleine Verletzungen verbergen.
Dieser Routine-Schritt „erst schauen“ verhindert den häufigen Fehler, bereits verletzte Ballen zu schrubben. Hunde lernen, Ihnen zu vertrauen, wenn die Inspektion vor der Handlung kommt – es fühlt sich weniger invasiv an und fördert die Zusammenarbeit.
An besonders heißen Tagen sollte die Pfoteninspektion Hand in Hand mit der Planung von Abkühlaktivitäten gehen. Versuchen Sie, spaßige Ausflüge in Ihre Pflegeroutine einzubauen. Unser vollständiger Leitfaden zu Dog Water Parks: How to Prep and Enjoy! zeigt, wie Sommerabenteuer helfen, Pfotenstress richtig zu lindern.
Schritt 2 – Reinigung der Pfoten
Saubere Pfoten schützen nicht nur vor Infektionen, sondern verlängern auch die Wirksamkeit Ihrer Pfotenbalsam-Anwendungen. Sommersand ist oft klebriger – von geschmolzenem Teer bis zu sandigen Wegen – und erfordert eine sanftere Behandlung als Winter-Schmutz.
Die Grundreinigung:
Füllen Sie eine flache Schale mit lauwarmem (nicht heißem, nicht kaltem) Wasser. Tauchen Sie die Pfoten kurz ein oder wischen Sie sie mit einem feuchten Handtuch ab. Hunde tolerieren das Eintauchen der Pfoten oft besser, wenn Sie zuerst die Vorderpfoten zusammen machen, dann belohnen, gefolgt von den Hinterpfoten. Ein kurzes, sich wiederholendes GIF, das das Eintauchen und Abwischen zeigt, verdeutlicht den Ablauf.
Für hartnäckigen Schmutz:
Wenn Pfoten mit Schlamm oder klebrigen Stellen verschmutzt sind, verwenden Sie einen milden, haustiersicheren Reiniger. Menschliche Seifen sind zu aggressiv; sie entziehen die natürlichen Öle und verschlimmern die Trockenheit. Ein weiches Tuch mit verdünntem Reiniger, sanft zwischen den Ballen einmassiert, entfernt Schmutz, ohne zu stark zu schrubben.
Trocknungstechnik:
Tupfen Sie die Pfote mit einem Handtuch trocken – reiben Sie nicht. Reiben verursacht Reibungsverbrennungen oder verfilztes Fell. Zwischen den Ballen bleibt Feuchtigkeit zurück und Bakterien gedeihen; das sanfte Ausdrücken des Handtuchs, um diese Stellen zu trocknen, ist am besten.
Häufiger Fehler: Manche Besitzer verwenden antibakterielle Tücher. Obwohl praktisch, enthalten viele Alkohol, der Brennen und Trockenheit verursacht. Wählen Sie alkoholfreie, haustierfreundliche Tücher.
Reinigung ist der Reset-Knopf der Pfotenpflege. Eine saubere Pfote macht das Trimmen, Befeuchten und Auftragen von Balsam effektiv und sicher und verhindert Infektionen, die sich unter Schmutzschichten verstecken.
Einige Verschmutzungen hängen natürlich davon ab, in welcher Umgebung Ihr Hund spielt. Entdecken Sie Top 5 Sommerpflege-Essentials für Haustiere zur Abkühlung, um zu erfahren, welche Produkte helfen, die Pfoten Ihres Hundes – und seinen ganzen Körper – vor harten, klebrigen Bedingungen zu schützen.
Schritt 3 – Überflüssiges Fell trimmen
Langes Fell zwischen den Ballen sieht zwar niedlich aus, birgt aber ernsthafte Sommerrisiken. Es fängt Schmutz ein, hält Feuchtigkeit und bietet Verstecke für Kletten oder Glasscherben. Bei Hunden mit flauschigen Pfoten – wie Golden Retrievern oder Border Collies – ist das Trimmen des Fells ein wichtiger Teil der Sommerpflege für Hunde.
Warum es wichtig ist:
Feuchtigkeit, die vom Fell eingeschlossen wird, fördert Bakterienwachstum. Nasses Fell zwischen den Ballen wirkt wie ein Schwamm, macht die Ballen weich und anfällig für Schnitte und Verbrennungen. Getrimmtes Fell fördert die Luftzirkulation und reduziert Pfotengeruch in feuchten Klimazonen.
Sichere Technik:
Stabilisieren Sie die Pfote Ihres Hundes sanft mit einer Hand. Mit der anderen verwenden Sie stumpfe Scheren oder kleine Trimmer. Schneiden Sie das Fell bündig mit den Ballen, nicht kürzer. Halten Sie die Schere flach gegen den Ballen, um das Schneiden von Hautfalten zu vermeiden. Vergleichsbilder einer Pfote vor und nach dem Trimmen helfen, den Unterschied zu sehen – saubere, gleichmäßige Ballen, die ordentlich und gesund aussehen.
Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:
- Fell zu nah am Boden schneiden, was empfindliche Haut heißen Oberflächen aussetzt
- Eile, die zu plötzlichen Ruckbewegungen führt, wenn Ihr Hund sich wegzieht
- Verwendung stumpfer Scheren, die das Fell ziehen statt sauber zu schneiden
Anekdote: Ein Hundefriseur erinnerte sich einmal an einen Spaniel, dessen Pfotenfell sich um kleine Kieselsteine verheddert hatte. Nach dem Trimmen lief der Hund leichter und bequemer. So wirkungsvoll kann ein einfacher Schnitt sein.
Pro-Tipp: Wenn Sie neu sind, beginnen Sie mit kleinen Schnitten, anstatt alle vier Pfoten auf einmal zu bearbeiten. Bauen Sie Vertrauen auf, und Ihr Hund verbindet den Vorgang schließlich mit ruhiger Behandlung.
Wenn Sie sich auf die Pflege in mehreren Jahreszeiten vorbereiten, denken Sie daran, dass Pfoten auch im Winter besondere Aufmerksamkeit brauchen. Vergleichen Sie Ihre Methoden mit unserem Expertenleitfaden zu Hundewinterpflege: Tipps für Fell, Haut & Pfoten 2026, um Ihren Hund das ganze Jahr über optimal zu versorgen.
Schritt 4 – Nagelpflege
Lange Nägel beeinträchtigen nicht nur die Pfotengesundheit, sondern auch Haltung und Gangbild. Im Sommer nutzen sich Nägel auf harten Oberflächen natürlich ab, können aber auch ungleichmäßig wachsen oder bei Outdoor-Abenteuern hängen bleiben. Regelmäßiges Schneiden verhindert Risse und Unbehagen.
Ideale Länge:
Die Nägel sollten den Boden nicht berühren, wenn Ihr Hund auf einer ebenen Fläche steht. Wenn Sie Klickgeräusche auf dem Boden hören, sind sie zu lang.
Richtiger Schneidewinkel:
Halten Sie die Pfote fest, aber sanft. Schneiden Sie im 45-Grad-Winkel und jeweils nur kleine Mengen. Vermeiden Sie es, über die durchscheinende Spitze hinaus in die „Quick“ zu schneiden – den empfindlichen, blutreichen Bereich. Ein Demo-Video mit der schrittweisen Schneid-und-Kontroll-Methode ist hier sehr hilfreich.
Wenn Sie zu kurz schneiden:
Bleiben Sie ruhig. Das passiert auch erfahrenen Besitzern. Verwenden Sie styptisches Pulver oder Maisstärke, um Blutungen zu stoppen. Ein Leckerli und beruhigende Worte sorgen dafür, dass Ihr Hund die Nagelpflege nicht mit Stress verbindet.
Profi-Tipp: Schneiden Sie die Nägel nach dem Baden oder nach der Pfotenreinigung. Weichere Nägel lassen sich leichter schneiden.
Häufiger Fehler: Zu hastiges Schneiden mit großen Schnitten. Schneiden Sie immer in kleinen Schritten.
Nagelpflege betrifft nicht nur die Länge, sondern auch das Wohlbefinden – sowohl Ihres als auch Ihres Hundes. Behandeln Sie die Nägel wie Autoreifen. Ausgewogene, gepflegte Nägel ermöglichen Ihrem Hund eine bequeme Bewegung und verhindern langfristige Belastungen der Gelenke.
Viele Besitzer fragen sich, ob die Fellpflege nur Teil eines ganzheitlichen Sommer-Sicherheitsplans ist. Für eine umfassende Ressource sehen Sie sich den Sommerpflege für Hunde: Kühlung & Hydrationsleitfaden an, der Pfotenpflege mit Hydration und allgemeinem Wohlbefinden verbindet.
Schritt 5 – Feuchtigkeitspflege und Schutz
Hitze trocknet die Pfotenballen wie die Sonne Ton. Ohne Feuchtigkeit entstehen schnell Risse. Feuchtigkeitspflege ist ein vorbeugender Schutz in Sommerpflegeroutinen für Hundepfoten.
Die richtige Wahl des Balsams:
Suchen Sie im Sommer nach Pfotenbalsam für Hunde, der natürliche Inhaltsstoffe wie Sheabutter, Kokosöl oder Bienenwachs enthält. Vermeiden Sie Produkte auf Erdölbasis, da diese Wärme einschließen können. Eine Produktübersicht nach Klima ist hilfreich – leichte Balsame eignen sich für feuchte Regionen, schwere Wachse schützen in trockenen Klimazonen.
Anwendungstechnik:
Nehmen Sie eine erbsengroße Menge, reiben Sie sie zwischen den Fingern warm und massieren Sie sie dann in jeden Ballen ein, bis sie eingezogen ist. Eine Fotosequenz, die das Einreiben des Balsams in kreisenden Bewegungen zeigt, demonstriert den sanften Druck, der nötig ist.
Schützende Pfotenschuhe:
Für Stadtspaziergänge bei großer Hitze sind Pfotenschuhe die beste Barriere gegen Verbrennungen. Hunde können anfangs Widerstand leisten, aber kurze, positive Gewöhnungen machen sie zu bequemen Accessoires.
Profi-Tipp: Tragen Sie den Balsam vor dem Schlafengehen auf. Die nächtliche Aufnahme wirkt wie eine Feuchtigkeitsmaske für die Pfoten Ihres Hundes.
Feuchtigkeitspflege funktioniert am besten als tägliche Mikro-Aufgabe statt als wöchentliche Pflicht. Diese Beständigkeit hält die Ballen geschmeidig und widerstandsfähig gegen scharfe Sommeroberflächen.
Nicht vergessen: Pfotenschutz und Feuchtigkeitspflege sind nur ein Teil der Sommerschutzmaßnahmen. Für die ultimative Komplettübersicht speichern Sie unseren Ultimativen Sommerschutz-Guide für Hunde, der Hydration, Bewegung, Pflege, Pfotenschutz und Reisesicherheit abdeckt.
Schritt 6 – Fortlaufende Pflegetipps für den Sommer
Pflege der Pfoten endet nicht nach dem Grooming. Betrachten Sie regelmäßige Kontrollen als „tägliche Wartung“. Beständigkeit verhindert, dass Verbrennungen und Risse wiederkehren.
Tägliche Schnellkontrollen:
Nach jedem Spaziergang werfen Sie einen kurzen Blick auf die Pfoten Ihres Hundes und fühlen sie an. Achten Sie auf Kies, Rötungen oder unerwartetes Hinken. Das dauert nur 20 Sekunden und erspart Tage der Erholung, wenn kleine Verletzungen früh erkannt werden.
Planen Sie Ihre Spaziergänge:
Vermeiden Sie die Hitze auf dem Gehweg zur Mittagszeit. Erstellen Sie eine persönliche Übersicht der sicheren Spaziergangszeiten. Zum Beispiel:
- Unter 85°F Lufttemperatur: Spaziergänge sind meist sicher, aber Gras ist weiterhin vorzuziehen
- 86°F–95°F: früh morgens und nach Sonnenuntergang spazieren gehen
- Über 95°F: nur schattige, grasbewachsene Bereiche nutzen
Eine Infografik, die Temperatur und sichere Spaziergangszeiten zeigt, ist eines der praktischsten Hilfsmittel für Hundebesitzer in der Stadt.
Anzeichen von Problemen:
Übermäßiges Lecken der Pfoten, plötzliche Weigerung zu laufen oder Rötungen sind frühe Warnzeichen. Sofortiges Auftragen von Balsam und Ruhe helfen, aber suchen Sie einen Tierarzt auf, wenn die Symptome anhalten.
Anekdote: Eine Husky-Besitzerin bemerkte, dass ihr Hund im Juli ständig seine Pfoten leckte. Es stellte sich heraus, dass die abendlichen Spaziergänge des Hundes genau in die Zeit der höchsten Gehwegtemperatur fielen. Die Anpassung der Spaziergangszeiten löste das Problem vollständig.
Profi-Tipp: Tragen Sie einen kleinen Pfotenbalsam-Stick in Ihrer Spaziergastasche. Schnelle Auffrischungen an heißen Tagen verhindern Risse und sorgen für Komfort.
Kontinuierliche Pflege bedeutet, kleine Gewohnheiten regelmäßig zu integrieren. So wie Sie im Sommer täglich Sonnencreme auftragen, werden Pfotenbalsam und eine schnelle Kontrolle zum Überlebenskit für Ihren Hund im Sommer.
Fazit
Die gesunde Pflege der Pfoten Ihres Hundes im Sommer 2026 ist machbar, wenn Sie sie in diese einfachen Schritte unterteilen: inspizieren, reinigen, trimmen, schneiden und befeuchten. Sie müssen kein professioneller Groomer sein, um Ihr Haustier vor der Sommerhitze zu schützen; eine konsequente Routine reicht. Indem Sie diese aktualisierten Richtlinien befolgen und tägliche Kontrollen durchführen, sorgen Sie dafür, dass Ihre Sommer-Spaziergänge für Ihren treuen Begleiter eine Freude und keine Belastung sind.
Besitzer machen sich oft Sorgen, ihrem Hund beim Pflegen weh zu tun. Mit visueller Anleitung durch Fotos und Videos sowie ruhiger Vorbereitung wird die Routine stressfrei. Sie müssen kein Profi-Groomer sein – Sie brauchen nur Beständigkeit.
Sparen Sie sich die Suche nach diesen Schritten jedes Mal. Speichern Sie diese Anleitung als Lesezeichen oder laden Sie die illustrierte Checkliste für eine einfache mobile Referenz herunter. Ihr Hund verdient sichere, bequeme Spaziergänge, und Sie verdienen Ruhe und Sicherheit.
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Sommerliche Pfotenpflege Fragen & Antworten
F1: Wie oft sollte ich im Sommer Pfotenbalsam auftragen?
Tägliche Anwendung ist ideal, besonders nach Spaziergängen auf Beton oder Asphalt. Für Hunde in sehr trockenen Klimazonen ermöglicht das Auftragen des Balsams vor dem Schlafengehen eine nächtliche Tiefenwirkung.
F2: Ist menschliche Lotion für Hundepfoten sicher?
Im Allgemeinen nein. Menschliche Lotionen enthalten oft Duftstoffe, Alkohol oder Propylenglykol, die reizend oder sogar giftig sein können, wenn sie abgeleckt werden. Verwenden Sie immer eine vom Tierarzt empfohlene, haustiersichere Pfotenbalsam.
F3: Sollte ich das Pfotenfell meines Hundes auch bei kurzem Haar schneiden?
Ja. Auch kurzhaarige Rassen können heiße Sandkörner, Kletten oder Zeckenteile zwischen ihren Ballen festhalten. Ein minimaler Schnitt verbessert die Luftzirkulation und Hygiene, ohne stilistisch perfekt sein zu müssen.
F4: Woran erkenne ich, ob der Asphalt für meinen Hund zu heiß ist?
Verwenden Sie die „Sieben-Sekunden-Regel“: Legen Sie den Handrücken sieben Sekunden lang auf den Asphalt. Wenn es für Sie zu heiß ist, um ihn dort bequem zu halten, ist es definitiv zu heiß für die Pfoten Ihres Hundes.
F5: Was sind die ersten Anzeichen für einen verbrannten Pfotenballen?
Achten Sie auf Ballen, die dunkler als gewöhnlich, rot oder mit Blasen sind. Wenn Ihr Hund hinkt, sich weigert zu laufen oder seine Pfoten zwanghaft leckt, überprüfen Sie sofort auf Verbrennungen.