Sudden Hind Leg Weakness in Dogs: Causes & Solutions

Plötzliche Schwäche der Hinterbeine bei Hunden: Ursachen und Lösungen

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Stand August 2025 bleibt plötzliche Schwäche der Hinterbeine bei Hunden ein bedeutendes Anliegen für Tierbesitzer und signalisiert oft zugrundeliegende Gesundheitsprobleme, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern. Dieser Artikel wurde kürzlich aktualisiert, um seine Aktualität und Genauigkeit zu gewährleisten und die neuesten Erkenntnisse zur Erkennung, zum Verständnis und zur Behandlung dieses alarmierenden Symptoms zu bieten. Früherkennung und Intervention sind wichtiger denn je für effektive Behandlungsergebnisse.

Häufige Ursachen plötzlicher Schwäche der Hinterbeine

1. Verletzung oder Trauma

Beschreibung: Verletzungen durch Unfälle, Stürze oder Zusammenstöße können sofortige Schwäche der Hinterbeine verursachen. Diese Verletzungen können Knochen, Muskeln oder Gelenke betreffen.

Beispiele: Brüche, Verstauchungen, Muskelrisse.

Symptome:

  • Hinken: Der Hund könnte ein Bein schonen und vermeiden, Gewicht darauf zu legen. Dies ist oft das erste Anzeichen einer Verletzung.
  • Schwellung: Sichtbare Schwellung oder Blutergüsse um den betroffenen Bereich, die auf Entzündung oder Blutungen hinweisen.
  • Schmerzen: Der Hund könnte jaulen, winseln oder Anzeichen von Stress zeigen, wenn das Bein berührt oder bewegt wird. Er kann auch Verhaltensänderungen zeigen, wie aggressiver oder zurückgezogener zu werden.
  • Unfähigkeit, Gewicht zu tragen: Der Hund kann das Bein vollständig meiden, es schleifen oder vom Boden abheben.
  • Zusätzliche Anzeichen: Lethargie, verminderter Appetit und Veränderungen bei normalen Aktivitäten wie Spielen oder Spaziergängen.

2. Bandscheibenerkrankung (IVDD)

Erklärung: IVDD tritt auf, wenn die Bandscheiben zwischen den Wirbeln hernieren oder platzen und das Rückenmark komprimieren. Dies kann zu plötzlicher und starker Schwäche der Hinterbeine führen.

Symptome:

  • Plötzliche Schmerzen: Der Hund kann plötzlich vor Schmerzen aufschreien, besonders bei Bewegung, und versuchen, Berührungen am Rücken zu vermeiden.
  • Schwäche oder Lähmung: Die Hinterbeine können schwach oder gelähmt werden, was zu Koordinations- und Gleichgewichtsverlust führt.
  • Bewegungsunlust: Der Hund kann zögern zu laufen, zu springen oder Treppen zu steigen und zieht es vor, zu liegen.
  • Gekrümmter Rücken: Ein gerundeter oder gekrümmter Rücken aufgrund von Schmerzen und Muskelkrämpfen entlang der Wirbelsäule.
  • Inkontinenz: In schweren Fällen kann der Hund die Kontrolle über Blasen- und Darmfunktionen verlieren.

Diagnose und Behandlung: Diagnostiziert durch MRT- oder CT-Scans. Die Behandlung kann eine Operation zur Entlastung des Rückenmarks oder eine konservative Behandlung mit Ruhe und Medikamenten zur Entzündungshemmung umfassen.

3. Degenerative Myelopathie

Überblick: Eine fortschreitende Erkrankung, die das Rückenmark betrifft und zu allmählicher Schwäche der Hinterbeine und schließlich zur Lähmung führt.

Symptome:

  • Wackeln: Der Hund kann einen unsicheren Gang haben und betrunken wirken, mit wackelnden oder schwankenden Hinterbeinen.
  • Schleifen der Hinterbeine: Der Hund könnte beim Gehen ein oder beide Hinterbeine schleifen, was oft dazu führt, dass die Oberseiten der Füße aufgerieben werden.
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen: Der Hund kann Schwierigkeiten haben, aus einer Sitz- oder Liegeposition aufzustehen, und benötigt länger als gewöhnlich, um aufzustehen.
  • Knöcheln: Der Hund kann auf den Oberseiten seiner Pfoten laufen, die Zehen schleifen und dadurch Wunden oder Abschürfungen verursachen.
  • Muskelmasseverlust: Im Laufe der Zeit können die Muskeln der Hinterbeine atrophieren (abbauen), was zu sichtbarer Ausdünnung führt.

Behandlung: Physiotherapie, unterstützende Pflege und Behandlung sekundärer Infektionen. Es gibt derzeit keine Heilung, aber Behandlungen können helfen, die Lebensqualität zu erhalten.

4. Hüftdysplasie

Definition: Eine genetische Erkrankung, die zu missgebildeten Hüftgelenken führt und Arthritis sowie Schmerzen verursacht.

Symptome:

  • Schwierigkeiten beim Aufstehen: Der Hund hat möglicherweise Probleme, aus liegender oder sitzender Position aufzustehen, zeigt oft Steifheit.
  • Verminderte Aktivität: Der Hund ist möglicherweise weniger aktiv und vermeidet Laufen oder Springen, zieht es vor zu ruhen.
  • Widerwillen, Treppen zu steigen: Der Hund zögert oder weigert sich, Treppen hoch- oder runterzugehen, zeigt Anzeichen von Unbehagen oder Angst.
  • Schwankender Gang: Der Gang des Hundes kann wackelig oder schwankend erscheinen, besonders im hinteren Bereich.
  • Schmerz bei Palpation: Der Hund kann Schmerzen zeigen, wenn die Hüften während der körperlichen Untersuchung berührt oder manipuliert werden.
  • Knirschen: Ein reibendes Geräusch oder Gefühl im Hüftgelenk, das auf Knochen-auf-Knochen-Kontakt hinweist.

Diagnose: Diagnostiziert durch körperliche Untersuchung und Röntgenaufnahmen zur Beurteilung der Gelenkform und zum Nachweis von Arthritis.

Behandlung: Gewichtsmanagement, Gelenksupplemente, Physiotherapie und in schweren Fällen Operation zur Korrektur oder zum Ersatz des Hüftgelenks.

5. Nährstoffmängel

Auswirkung: Schlechte Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen, die Muskel- und Knochengesundheit beeinträchtigen.

Symptome:

  • Generalisierte Schwäche: Der Hund kann insgesamt schwach erscheinen, nicht nur in den Hinterbeinen, mit verminderter Muskelkraft.
  • Lethargie: Der Hund kann ungewöhnlich müde wirken und Energiemangel zeigen, er zieht es vor zu ruhen statt zu spielen oder sich zu bewegen.
  • Schlechter Fellzustand: Das Fell des Hundes kann stumpf, brüchig und zum Haarausfall neigend sein.
  • Langsames Wachstum: Bei Welpen kann das Wachstum aufgrund fehlender essentieller Nährstoffe gehemmt sein.
  • Knochenverformungen: In schweren Fällen können Knochen brüchig werden und zu Frakturen neigen.

Vorbeugung: Eine ausgewogene Ernährung mit essentiellen Nährstoffen bereitstellen, einen Tierarzt für Ernährungsempfehlungen konsultieren, um eine angemessene Ernährung und gegebenenfalls Supplementierung sicherzustellen.

6. Neurologische Störungen

Beispiele: Erkrankungen wie Wirbelsäulentumore, Infektionen und entzündliche Krankheiten können das Nervensystem beeinträchtigen.

Symptome:

  • Plötzliche Schwäche: Rascher Beginn von Schwäche in einem oder beiden Hinterbeinen, oft ohne vorherige Warnung.
  • Koordinationsverlust: Der Hund kann stolpern, fallen oder Schwierigkeiten haben, geradeaus zu gehen.
  • Verhaltensänderungen: Der Hund kann verwirrt oder desorientiert wirken oder Veränderungen in der Persönlichkeit zeigen.
  • Muskelzuckungen: Unwillkürliche Muskelbewegungen oder Zuckungen können beobachtet werden, was auf Nervenschäden hinweist.
  • Kopfschiefhaltung: Der Hund kann den Kopf in einem ungewöhnlichen Winkel halten, was auf mögliche neurologische Probleme hinweist.

Diagnose: Erfordert oft fortgeschrittene Bildgebung wie MRT oder CT-Scans sowie neurologische Untersuchungen, um die betroffenen Bereiche genau zu bestimmen.

Behandlung: Je nach Zustand können Behandlungen Operationen zur Entfernung von Tumoren, Medikamente zur Entzündungshemmung oder Behandlung von Infektionen sowie Physiotherapie zur Wiederherstellung der Funktion umfassen.

7. Fettleibigkeit

Belastung: Übergewicht belastet zusätzlich Gelenke und Muskeln, was zu Schmerzen und Schwäche führt.

Symptome:

  • Bewegungsschwierigkeiten: Der Hund kann Schwierigkeiten beim Gehen oder Aufstehen haben und zeigt Anzeichen von Unbehagen.
  • Lethargie: Der Hund scheint weniger an körperlicher Aktivität interessiert zu sein und zieht es vor, sich hinzulegen.
  • Atemprobleme: Der Hund kann übermäßig hecheln oder während der Bewegung Atembeschwerden haben, was auf eine schlechte Herz-Kreislauf-Gesundheit hinweist.
  • Gelenkschmerzen: Der Hund kann Anzeichen von Schmerzen bei Bewegung zeigen, besonders an den Hinterbeinen und Hüften.
  • Fettablagerungen: Sichtbare Fettablagerungen um Hals, Brust und Bauch.

Behandlung: Gewichtsverlust durch Diät und Bewegung, Beratung durch einen Tierarzt für einen Gewichtsmanagementplan, der Portionskontrolle und kalorienarme, nährstoffreiche Lebensmittel umfasst.

8. Zeckenübertragene Krankheiten

Diskussion: Krankheiten wie Lyme-Borreliose können aufgrund ihrer Auswirkungen auf das Nervensystem und die Gelenke plötzliche Schwäche verursachen.

Symptome:

  • Fieber: Der Hund kann eine erhöhte Temperatur haben, was auf eine Infektion hinweist.
  • Lethargie: Der Hund kann müde und teilnahmslos erscheinen, mit reduzierten Energieniveaus.
  • Geschwollene Gelenke: Der Hund kann sichtbar geschwollene und schmerzhafte Gelenke haben, was oft zum Hinken führt.
  • Hinken: Der Hund kann hinken oder Anzeichen von Gelenkschmerzen zeigen, insbesondere an den Hinterbeinen.
  • Appetitlosigkeit: Der Hund kann die Nahrungsaufnahme verweigern oder vermindertes Interesse an Futter zeigen.

Diagnose: Bluttests zum Nachweis von zeckenübertragenen Krankheitserregern und zur Beurteilung des Infektionsausmaßes.

Vorbeugung: Regelmäßige Zeckenschutzmaßnahmen wie topische Behandlungen, Halsbänder und Kontrolle auf Zecken nach Aktivitäten im Freien.

Behandlung: Antibiotika und unterstützende Pflege zur Symptomkontrolle und Beseitigung der Infektion.

9. Infektionen und entzündliche Erkrankungen

Beispiele: Bakterielle Infektionen, Autoimmunerkrankungen wie Lupus und entzündliche Erkrankungen wie Meningitis können zu Schwäche in den Hinterbeinen führen.

Symptome:

  • Fieber: Erhöhte Körpertemperatur, die auf eine Infektion hinweist.
  • Schwellung: Entzündung oder Schwellung um betroffene Bereiche, wie Gelenke oder Muskeln.
  • Schmerzen: Der Hund kann bei Berührung Anzeichen von Schmerz oder Unbehagen zeigen, wie Wimmern oder Wegziehen.
  • Verminderter Appetit: Verlust des Interesses an Nahrung, was zu reduzierter Aufnahme und möglichem Gewichtsverlust führt.
  • Lethargie: Allgemeine Verringerung der Aktivität und des Energielevels.
  • Hinken: Hinken oder Schwierigkeiten beim Gehen, besonders auffällig an den Hinterbeinen.

Diagnose: Bluttests, bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT) und Analyse der Rückenmarksflüssigkeit (bei Erkrankungen wie Meningitis).

Behandlung: Antibiotika bei bakteriellen Infektionen, Kortikosteroide bei Entzündungen und immunsuppressive Medikamente bei Autoimmunerkrankungen.

10. Altersbedingte Faktoren

Rolle des Alterns: Ältere Hunde sind anfälliger für Erkrankungen wie Arthritis, Muskelatrophie und degenerative Krankheiten, die Schwäche in den Hinterbeinen verursachen können.

Symptome:

  • Allmählicher Rückgang der Mobilität: Die Bewegungen des Hundes können sich im Laufe der Zeit verlangsamen, weniger agil und zögerlicher werden.
  • Steifheit: Besonders nach dem Ausruhen kann der Hund Steifheit und Bewegungsprobleme zeigen.
  • Schmerzen: Der Hund kann Anzeichen von Schmerzen zeigen, wie Wimmern oder Bewegungsunlust.
  • Muskelschwund: Deutlicher Verlust der Muskelmasse in den Hinterbeinen aufgrund verringerter Aktivität.
  • Inkontinenz: Ältere Hunde können aufgrund geschwächter Muskeln Harn- oder Stuhlinkontinenz entwickeln.

Management: Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen, angemessene Schmerzbehandlung, Gelenkergänzungen und die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts können helfen, altersbedingte Schwäche der Hinterbeine zu bewältigen. Zusätzlich können Produkte wie der Collision Guard Ring für blinde oder alte Haustiere zusätzliche Unterstützung und Sicherheit für alternde Hunde bieten.

Diagnose und Behandlung

Diagnostische Verfahren

Um die Ursache der plötzlichen Schwäche der Hinterbeine genau zu diagnostizieren, können Tierärzte verschiedene diagnostische Verfahren anwenden:

  • Körperliche Untersuchung: Der Tierarzt führt eine gründliche körperliche Untersuchung durch, um Anzeichen von Verletzungen, Schmerzen oder Auffälligkeiten zu erkennen.
  • Bluttests: Blutuntersuchungen können helfen, Infektionen, Stoffwechselprobleme und andere systemische Erkrankungen zu identifizieren.
  • Bildgebung: Röntgenaufnahmen, MRT oder CT-Scans können verwendet werden, um Knochen, Gelenke und innere Strukturen zu visualisieren und Frakturen, Bandscheibenerkrankungen oder Tumore zu erkennen.
  • Neurologische Untersuchung: Spezialisierte Tests zur Bewertung der Nervenfunktion und zur Identifizierung neurologischer Erkrankungen, die das Rückenmark oder Gehirn betreffen.
  • Analyse der Liquor cerebrospinalis: In Fällen, in denen eine Entzündung oder Infektion des Nervensystems vermutet wird, kann die Analyse der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit wichtige Informationen liefern.

Behandlungsoptionen

Der Behandlungsplan hängt von der zugrunde liegenden Ursache der Schwäche der Hinterbeine ab:

  • Chirurgie: Bei Erkrankungen wie IVDD oder schwerer Hüftdysplasie kann eine Operation erforderlich sein, um Druck auf das Rückenmark zu entlasten oder Gelenkanomalien zu korrigieren.
  • Medikamente:
    • Schmerzmittel: NSAIDs oder andere Schmerzmedikamente zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen.
    • Antibiotika: Bei bakteriellen Infektionen.
    • Corticosteroide: Zur Reduzierung von Entzündungen bei Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen oder schweren allergischen Reaktionen.
    • Immunsuppressiva: Bei Autoimmunerkrankungen, die Entzündungen und Schäden verursachen.
  • Physiotherapie: Rehabilitationsübungen, Hydrotherapie und Massagen können helfen, Kraft und Beweglichkeit zu verbessern.
  • Gewichtsmanagement: Für übergewichtige Hunde kann ein Gewichtsreduktionsplan die Belastung der Gelenke verringern und die allgemeine Gesundheit verbessern.
  • Ergänzende Nahrungsergänzungsmittel: Gelenkergänzungen wie Glucosamin und Chondroitin sowie Omega-3-Fettsäuren können die Gelenkgesundheit unterstützen und Entzündungen reduzieren.
  • Mobilitätshilfen: Der Einsatz von Geräten wie Rollstühlen, hinteren Hebegeschirren oder Hüftorthesen kann die Mobilität bei Hunden mit starker Schwäche unterstützen. Ziehen Sie Produkte wie den Comfort Dog Wheelchair - Rediscover Mobility für zusätzliche Unterstützung in Betracht.

Vorbeugende Maßnahmen

Um plötzlicher Schwäche der Hinterbeine bei Hunden vorzubeugen, sollten Sie folgende Maßnahmen in Betracht ziehen:

  • Regelmäßige Tierarztkontrollen: Früherkennung und Behandlung von Gesundheitsproblemen durch jährliche oder halbjährliche Untersuchungen, besonders bei älteren Hunden.
  • Ausgewogene Ernährung: Bieten Sie eine Ernährung, die reich an essentiellen Nährstoffen ist, um die allgemeine Gesundheit zu unterstützen. Konsultieren Sie einen Tierarzt für Ernährungsempfehlungen und sorgen Sie bei Bedarf für eine angemessene Nahrungsergänzung.
  • Angemessene Bewegung: Halten Sie einen regelmäßigen Trainingsplan ein, um Muskeln stark und Gelenke beweglich zu halten. Aktivitäten wie Schwimmen und sanfte Spaziergänge sind hervorragend, um die Mobilität zu erhalten und Verletzungen vorzubeugen.
  • Gewichtskontrolle: Verhindern Sie Übergewicht durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. Überwachen Sie die Nahrungsaufnahme und passen Sie diese je nach Aktivitätsniveau und Alter an.
  • Sichere Umgebung: Sorgen Sie für rutschfeste Flächen, Rampen und leicht zugängliche Schlafplätze, um Verletzungen zu vermeiden. Minimieren Sie Risiken, indem Sie die Umgebung frei von Hindernissen und Gefahren halten.

Wenn Ihr Hund Anzeichen plötzlicher Schwäche der Hinterbeine zeigt, ist es wichtig, sofort zu handeln:

  • Konsultieren Sie Ihren Tierarzt: Kontaktieren Sie umgehend Ihren Tierarzt, um einen Termin für eine gründliche Untersuchung und Diagnose zu vereinbaren.
  • Aktivität einschränken: Begrenzen Sie die Bewegung Ihres Hundes, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Verwenden Sie bei Bedarf eine Transportbox oder einen begrenzten Bereich.
  • Komfort bieten: Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund einen bequemen Ruheplatz mit weicher Unterlage und leicht zugänglichem Wasser und Futter hat.
  • Beobachten und Aufzeichnen: Verfolgen Sie alle Veränderungen im Verhalten, den Symptomen und dem körperlichen Zustand Ihres Hundes. Diese Informationen sind für Ihren Tierarzt wertvoll.
  • Folgen Sie dem Rat des Tierarztes: Halten Sie sich an den vom Tierarzt verordneten Behandlungsplan, einschließlich Medikamente, Therapie und empfohlene Änderungen des Lebensstils.

Häufig gestellte Fragen zur Schwäche der Hinterbeine bei Hunden

F: Was sind die häufigsten Ursachen für plötzliche Schwäche der Hinterbeine bei Hunden?

A: Plötzliche Schwäche der Hinterbeine bei Hunden kann verschiedene ernsthafte Ursachen haben. Häufige Gründe sind Verletzungen oder Traumata (wie Frakturen oder Verstauchungen), Bandscheibenerkrankungen (IVDD), die die Wirbelsäule betreffen, fortschreitende Erkrankungen wie Degenerative Myelopathie, genetische Probleme wie Hüftdysplasie, neurologische Störungen und sogar Faktoren wie Übergewicht oder Nährstoffmangel. Durch Zecken übertragene Krankheiten und altersbedingte Probleme sind ebenfalls bedeutende Ursachen.

F: Wann sollte ich einen Tierarzt konsultieren, wenn mein Hund Anzeichen von Schwäche in den Hinterbeinen zeigt?

A: Eine sofortige tierärztliche Konsultation ist entscheidend. Wenn Sie plötzliches Hinken, Schwierigkeiten beim Stehen oder Gehen, Anzeichen von Schmerzen, Koordinationsverlust oder Veränderungen im Gang Ihres Hundes mit Beteiligung der Hinterbeine bemerken, wenden Sie sich umgehend an Ihren Tierarzt. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Chancen auf eine wirksame Behandlung und Betreuung erheblich.

F: Wie wird Schwäche der Hinterbeine bei Hunden typischerweise diagnostiziert?

A: Um die zugrunde liegende Ursache genau zu diagnostizieren, führen Tierärzte in der Regel eine umfassende körperliche und neurologische Untersuchung durch. Dies wird oft durch diagnostische Tests wie Blutuntersuchungen, Röntgenaufnahmen, MRT- oder CT-Scans (insbesondere bei Wirbelsäulenproblemen) und möglicherweise eine Analyse der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit ergänzt. Diese Verfahren helfen, die genaue Erkrankung zu bestimmen, die die Mobilität Ihres Hundes beeinträchtigt.

F: Können Lebensstilanpassungen helfen, Schwäche der Hinterbeine zu verhindern oder zu behandeln?

A: Obwohl nicht alle Ursachen vermeidbar sind, können proaktive Lebensstilmaßnahmen Risiken erheblich reduzieren und bestehende Zustände besser handhaben. Dazu gehören eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung, angemessene und regelmäßige Bewegung, die auf Alter und Rasse Ihres Hundes abgestimmt ist, Gewichtskontrolle zur Vermeidung von Fettleibigkeit sowie ein sicheres Zuhause mit rutschfesten Oberflächen und leicht zugänglichen Ruhebereichen.

Fazit

Zusammenfassend kann plötzliche Schwäche der Hinterbeine bei Hunden, ein Anliegen für Tierhalter im August 2025 und darüber hinaus, durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, von physischen Verletzungen und neurologischen Erkrankungen bis hin zu Ernährungsungleichgewichten und den natürlichen Auswirkungen des Alterns. Das rechtzeitige Erkennen der Symptome und das Verstehen ihrer Ursachen sind entscheidend für eine effektive Intervention und erfolgreiche Behandlung. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen, eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung, angemessene Bewegung und ein sicheres Zuhause sind vorbeugende Strategien, die weiterhin sehr wirksam sind. Durch einen proaktiven Ansatz für das Wohlbefinden Ihres Hundes können Sie seine Lebensqualität erheblich verbessern und sicherstellen, dass er viele weitere gesunde Jahre genießt.

Sollte Ihr Hund Anzeichen von Schwäche in den Hinterbeinen zeigen, denken Sie daran, dass eine sofortige Konsultation mit Ihrem Tierarzt der wichtigste Schritt ist. Eine frühzeitige Diagnose und rechtzeitige Intervention sind entscheidend, um das bestmögliche Ergebnis für Ihren geschätzten Begleiter zu sichern.

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Dr. Desmond Thompson
DVM

About the Author

Dr. Desmond Thompson

Chief Veterinarian & Guest Author

15+ Years Experience Cornell DVM Certified Nutritionist

Dr. Desmond Thompson is a dedicated veterinarian with over 15 years of experience in small animal medicine and surgery. As Chief Veterinarian at Wellness Pet Care Center, he combines his clinical expertise with a passion for educating pet owners about proper nutrition, preventative care, and holistic wellness approaches.

Areas of Expertise:

Small Animal Medicine Pet Nutrition Preventative Care Behavioral Health Holistic Approaches
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