Veterinarian checking a calm dog's temperature with a digital thermometer

Temperatur und Fieber bei Hunden: Tipps zur Überwachung und Behandlung

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Einleitung

Im Jahr 2026 ist es wichtiger denn je, die Gesundheit deines Hundes genau im Blick zu behalten. Fragst du dich manchmal, ob die Körpertemperatur deines Hundes zu hoch ist – besonders wenn er nicht ganz fit wirkt? Auch Hunde können Fieber bekommen. Der entscheidende Unterschied: Ihre normale Körpertemperatur liegt höher als unsere. Was bei einem Hund fiebrig wirken kann, ist daher möglicherweise völlig normal. Wenn du weißt, wie du die Temperatur deines Hundes richtig misst und im Blick behältst, kannst du viel für seine Gesundheit tun. Dieser Artikel wurde kürzlich aktualisiert, damit die Informationen aktuell und zuverlässig bleiben. Ob bei einer routinemäßigen Kontrolle im Sommer, nach einer Impfung oder bei einem plötzlichen Temperaturanstieg, der dir Sorgen macht – dieser Ratgeber erklärt dir alles Wichtige. Sobald du die Anzeichen und den richtigen Umgang mit Fieber beim Hund kennst, fühlst du dich bei diesem Thema schnell viel sicherer.

Körpertemperatur und Fieber beim Hund: Tipps zum Überwachen und richtigen Handeln – Blogbild von Viva Essence Pet

Welche Körpertemperatur ist beim Hund normal?

Wie ist das nun mit der Körpertemperatur von Hunden? Für uns Menschen liegt der Richtwert bei 98.6 °F, bei unseren vierbeinigen Freunden ist sie jedoch etwas höher – als hätten sie ihre eigene kleine Heizung eingebaut. Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 101 °F und 102.5 °F (zwischen 38.3 °C und 39.2 °C). Im Vergleich zu uns mag das hoch erscheinen, für Hunde ist dieser Bereich jedoch völlig normal.

Steigt die Körpertemperatur deines Hundes über 103 °F, kann Fieber vorliegen. Alles über 106 °F ist ein Alarmsignal und kann auf eine ernsthafte Situation hindeuten. Unbehandelt sind dann möglicherweise Organschäden oder Schlimmeres die Folge. Deshalb solltest du die Temperatur deines Hundes besonders dann kontrollieren, wenn er sich ungewöhnlich verhält. Und vergiss den alten Mythos „kalte Nase gleich gesund, warme Nase gleich Fieber“ – darauf ist kein Verlass. Nur ein Thermometer liefert eine zuverlässige Antwort.

Ursachen von Fieber beim Hund

Infektionen

Dein Hund fühlt sich ungewöhnlich heiß an – woran kann das liegen? Genau wie wir können sich auch Hunde Infektionen einfangen, die Fieber auslösen. Ob Bakterien, Viren oder Pilze: Der Körper erhöht dabei seine Temperatur, um die Krankheitserreger zu bekämpfen. Häufige Ursachen sind:

  • Harnwegsinfektionen
  • Ohrenentzündungen
  • Infizierte Wunden oder Bissverletzungen

Giftstoffe und Impfungen

Aber nicht nur Infektionen können die Ursache sein. Dein Hund kann auch Fieber bekommen, wenn er etwas frisst, das er nicht verträgt oder das giftig ist – zum Beispiel giftige Pflanzen, menschliche Lebensmittel oder sogar Haushaltschemikalien wie Frostschutzmittel. Manchmal ist Fieber auch eine Reaktion auf eine Impfung. In der Regel ist das nicht weiter bedenklich, sondern ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem aktiv wird. In seltenen Fällen kann bei Hunden auch ein sogenanntes „Fieber unbekannter Ursache“ (FUO) auftreten. Damit bezeichnen Tierärzte Fieber, dessen genaue Ursache sich nicht feststellen lässt.

Ob etwas Gefressenes, ein unbemerkter Vorgang im Körper oder eine normale Reaktion auf eine Impfung dahintersteckt: Es ist wichtig, die Ursache herauszufinden, damit du richtig handeln kannst. Fieber kann zwar ein natürlicher Abwehrmechanismus sein, doch hält es an, kann dein Hund stark beeinträchtigt sein. Dann solltest du rechtzeitig eingreifen, bevor sich sein Zustand verschlechtert.

Anzeichen für Fieber beim Hund

Anders als wir können Hunde sich keine Decke überziehen oder sagen, dass ihnen heiß ist und sie sich schlapp fühlen. Woran erkennst du also, ob dein Vierbeiner Fieber hat? Achte auf diese oft unauffälligen, aber wichtigen Anzeichen:

  • Teilnahmslosigkeit und Erschöpfung
  • Rote, glasige Augen
  • Zittern, als wären sie in einen Schneesturm geraten
  • Warme, trockene Nase
  • Appetitlosigkeit
  • Husten oder Erbrechen

Ist dein Hund plötzlich ungewöhnlich träge und bewegt sich kaum noch? Teilnahmslosigkeit ist ein deutliches Anzeichen. Weitere typische Symptome sind rote, glasige Augen – ein bisschen wie nach einer schlaflosen Nacht –, Zittern oder eine warme, trockene Nase, die sich ungewöhnlich heiß anfühlt.

Hat dein Hund plötzlich keinen Appetit mehr? Fieber kann das Hungergefühl beeinträchtigen. Auch unerwartetes Husten oder Erbrechen kann zusammen mit Fieber auftreten. Beobachte solche Veränderungen aufmerksam – sie können darauf hinweisen, dass etwas nicht stimmt. Wenn mehrere dieser Symptome gleichzeitig auftreten, solltest du die Körpertemperatur deines Hundes messen.

So misst du die Körpertemperatur deines Hundes

Du vermutest, dass dein Hund Fieber hat – und was jetzt? Dann solltest du seine Temperatur messen. Die Nase zu fühlen, liefert dabei keine zuverlässigen Ergebnisse. Du brauchst ein Thermometer. Auch wenn es zunächst naheliegend klingt, die Temperatur im Maul zu messen, ist die rektale Messung am genauesten. Nicht besonders angenehm, aber zuverlässig.

Tierarzt bereitet ein digitales Thermometer für einen ruhigen Hund vor

So messen Sie die Temperatur Ihres Hundes

  1. Nehmen Sie ein digitales Thermometer, das für Haustiere geeignet ist.
  2. Tragen Sie etwas Vaseline oder Babyöl auf die Spitze auf, damit sich das Thermometer leichter einführen lässt.
  3. Heben Sie vorsichtig die Rute Ihres Hundes an und führen Sie das Thermometer etwa 2,5 bis 5 cm weit in den Enddarm ein.
  4. Beruhigen Sie Ihren Hund während des Wartens mit Leckerlis oder ruhigen Worten, bis das Thermometer piept.

Wenn die rektale Messung für Sie beide einfach zu unangenehm ist, können Sie es mit einem Ohrthermometer versuchen. Das ist weniger invasiv, kann aber knifflig sein. Damit die Infrarotwärme des Trommelfells erfasst wird, muss das Thermometer tief in den Gehörgang eingeführt werden. Beachten Sie jedoch: Ohrentzündungen oder eine Ansammlung von Ohrenschmalz können das Ergebnis verfälschen.

Thermometer: Arten und Anwendung

Apropos Thermometer: Es gibt verschiedene Möglichkeiten – digitale Thermometer und die alten Quecksilberthermometer. Letztere sollten Sie allerdings besser vermeiden, da sie zerbrechlich und gefährlich sein können. Für die meisten Tierhalter sind digitale Thermometer die beste Wahl. Sie messen schnell, sind leicht abzulesen und gehen nicht so leicht kaputt.

Digitale Thermometer gibt es in zwei Ausführungen: für die rektale Messung und für die Messung im Ohr. Rektalthermometer gelten als besonders zuverlässig, auch wenn Ihr Hund davon vermutlich nicht begeistert ist. Sie liefern genaue Ergebnisse und zeigen Ihnen, ob es Zeit ist, den Tierarzt anzurufen. Ohrthermometer sind für Hunde meist angenehmer, doch die Messung kann ungenau sein – vor allem, wenn Ihr Hund ungewöhnlich geformte Gehörgänge oder viel Ohrenschmalz hat.

Und denken Sie daran: Egal, welches Thermometer Sie verwenden, reinigen Sie es nach jedem Gebrauch gründlich – am besten nicht nur mit einem kurzen Wisch über ein Taschentuch. Schließlich möchten Sie beim nächsten Mal keine Bakterien weiterverbreiten oder eine unangenehme Überraschung erleben.

Wann sollten Sie den Tierarzt anrufen?

Sie haben die Temperatur Ihres Hundes gemessen und sie liegt über 103 °F – was nun? Ab diesem Wert spricht man offiziell von Fieber. Leichtes Fieber ist zwar nicht immer ein Grund zur Panik, trotzdem sollten Sie lieber auf Nummer sicher gehen. Rufen Sie den Tierarzt an, wenn die Temperatur Ihres Hundes 103 °F oder mehr beträgt. Wahrscheinlich wird er auch nach weiteren Symptomen fragen, etwa Erbrechen, Teilnahmslosigkeit oder Veränderungen beim Appetit. Diese Informationen helfen ihm einzuschätzen, ob es sich um ein kleines Problem handelt oder um etwas, das sofort behandelt werden muss.

Steigt die Temperatur Ihres Hundes jedoch auf 106 °F oder mehr, handelt es sich um einen akuten Notfall. Bringen Sie ihn so schnell wie möglich zum Tierarzt oder in eine tierärztliche Notfallklinik. Eine so hohe Körpertemperatur kann schwere Schäden an den Organen Ihres Hundes verursachen – an Nieren, Leber und Gehirn. Das kann lebensbedrohlich sein. Warten Sie daher nicht ab, in der Hoffnung, dass es von allein besser wird.

Ihr Tierarzt führt möglicherweise diagnostische Untersuchungen wie eine Blutuntersuchung oder eine Urinanalyse durch, um die Ursache des Fiebers zu ermitteln. Denken Sie daran: Manchmal ist Fieber lediglich ein Zeichen dafür, dass der Körper eine Infektion bekämpft. In anderen Fällen kann es auf ein ernsteres Problem hindeuten.

So können Sie Fieber beim Hund zu Hause behandeln

Maßnahmen zur Kühlung

Liegt die Temperatur Ihres Hundes unter 106 °F, können Sie versuchen, ihn zu Hause abzukühlen:

  • Befeuchten Sie die Pfoten und Ohren mit kühlem Wasser.
  • Bieten Sie ihm Wasser oder Eiswürfel an, damit er ausreichend Flüssigkeit aufnimmt.
  • Sorgen Sie für eine kühle und ruhige Umgebung.

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Hund ausreichend trinkt. Wenn er kein Interesse an Wasser hat, können Sie ihm Eiswürfel anbieten – vielleicht nimmt er diese lieber an. Lassen Sie ihn in einer ruhigen, kühlen Umgebung und schränken Sie seine Aktivität ein, bis es ihm besser geht. Und ganz wichtig: Geben Sie Ihrem Hund niemals Medikamente für Menschen wie Ibuprofen oder Tylenol. Was für Sie unbedenklich ist, kann für Ihren Hund giftig sein. Sie möchten seinen Zustand schließlich nicht noch verschlimmern.

Wenn sich die Symptome Ihres Hundes jedoch verschlimmern oder das Fieber länger als einen Tag anhält, sollten Sie ihn unbedingt von einem Tierarzt untersuchen lassen. Manchmal reicht die Versorgung zu Hause nicht aus – Vorsicht ist in diesem Fall besser, als später etwas zu bereuen.

Warnung zu Medikamenten

Geben Sie Ihrem Hund niemals Medikamente für Menschen wie Ibuprofen oder Tylenol. Diese können für Hunde giftig sein. Hält das Fieber an oder verschlimmert es sich, wenden Sie sich sofort an einen Tierarzt.

Was Sie nicht tun sollten: Gefährliche Hausmittel

Räumen wir gleich mit einem gefährlichen Irrtum auf: Medikamente für Menschen gegen Fieber sind für Hunde absolut tabu. Vielleicht haben Sie schon einmal gehört: „Gib ihm einfach ein bisschen Paracetamol, dann wird es ihm besser gehen.“ Auf keinen Fall! Medikamente für Menschen wie Paracetamol (Tylenol) oder Ibuprofen können für Hunde giftig sein – selbst in kleinen Mengen. Es geht nicht nur um die richtige Dosierung: Diese Medikamente sind nicht für den Körper von Hunden bestimmt und können Leberschäden, Magen-Darm-Probleme oder noch Schlimmeres verursachen.

Was sollten Sie außerdem vermeiden? Ihren Hund in eiskaltes Wasser zu tauchen. Natürlich ist es wichtig, Ihren Hund abzukühlen, aber extreme Kälte kann seinen Kreislauf ebenso belasten wie das Fieber selbst. Setzen Sie stattdessen auf eine schrittweise Kühlung, etwa mit feuchten Handtüchern oder einem Ventilator. Extreme Maßnahmen wirken vielleicht wie eine schnelle Lösung, können aber mehr schaden als nutzen.

Widerstehen Sie also dem Drang, mit Hausmitteln den Tierarzt zu spielen, und halten Sie sich an sichere und bewährte Maßnahmen. Fragen Sie im Zweifel immer Ihren Tierarzt. Eine Frage zu stellen ist besser, als einen Fehler zu machen, der die Gesundheit Ihres vierbeinigen Freundes gefährden könnte – oder Schlimmeres.

Hyperthermie (Hitzschlag) verstehen

Fieber und Hitzschlag sind unterschiedliche Zustände. Ein Hitzschlag entsteht, wenn äußere Faktoren wie heißes Wetter oder Bewegung die Körpertemperatur Ihres Hundes erhöhen. Ein Hitzschlag kann tödlich sein. Deshalb müssen Sie schnell handeln, wenn Ihr Hund Anzeichen zeigt wie:

Halter beobachtet einen Hund, der an einem schattigen Platz mit Wasser ruht
  • Starkes Hecheln
  • Starker Speichelfluss
  • Teilnahmslosigkeit
  • Erbrechen
  • Zusammenbrechen

Im Gegensatz zu Fieber, der natürlichen Reaktion des Körpers auf eine Infektion, wird eine Hyperthermie häufig durch äußere Einflüsse verursacht – etwa wenn Ihr Hund selbst für wenige Minuten in einem heißen Auto bleibt, sich an einem glühend heißen Tag überanstrengt oder sich in einem schlecht belüfteten Raum befindet. Erreicht die Körpertemperatur Ihres Hundes aufgrund solcher Faktoren 104 °F oder mehr, müssen Sie schnell handeln.

Die Anzeichen eines Hitzschlags ähneln denen von Fieber, sind aber meist stärker ausgeprägt: starkes Hecheln, Speichelfluss, Teilnahmslosigkeit, Erbrechen und sogar Zusammenbrechen. Wenn Sie diese Anzeichen beobachten, bringen Sie Ihren Hund sofort an einen kühleren Ort – möglichst in einen klimatisierten Raum – und befeuchten Sie seine Pfoten und seinen Bauch mit kühlem, nicht eiskaltem Wasser. Bieten Sie ihm Wasser an, zwingen Sie ihn aber nicht zum Trinken. Bringen Sie ihn anschließend so schnell wie möglich zum Tierarzt, da ein Hitzschlag schwere innere Schäden bis hin zum Organversagen verursachen kann.

Fieber nach Impfungen

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Ihr Hund nach einer Impfung etwas verändert wirkt? Vielleicht ist er nicht ganz so lebhaft oder ruht mehr als sonst. Keine Sorge – das ist normal! Nach einer Impfung kann bei Hunden 24 bis 48 Stunden lang leichtes Fieber auftreten. Das zeigt, dass ihr Immunsystem aktiv wird und Abwehrkräfte gegen die Erreger aufbaut, vor denen die Impfung schützen soll.

Das Fieber selbst ist normalerweise kein Grund zur Sorge, solange es nicht länger als zwei Tage anhält oder auf 103 °F oder mehr steigt. In diesem Fall sollten Sie Ihren Tierarzt anrufen. Meistens brauchen Hunde – ähnlich wie Menschen nach einer Impfung – jedoch nur etwas Ruhe und liebevolle Zuwendung. Beobachten Sie Ihren Hund, bieten Sie ihm Wasser an und lassen Sie es ein bis zwei Tage ruhig angehen.

Impfbedingtes Fieber ist normalerweise mild und klingt von selbst wieder ab. Wenn Ihr Hund jedoch besonders unwohl wirkt oder das Fieber von anderen Symptomen wie Schwellungen, Atembeschwerden oder starker Teilnahmslosigkeit begleitet wird, sollten Sie sicherheitshalber Ihren Tierarzt kontaktieren.

Fieber diagnostizieren: So geht der Tierarzt vor

Sie haben also alles richtig gemacht: Sie haben die Temperatur Ihres Hundes gemessen, die Anzeichen bemerkt und Ihren Tierarzt angerufen. Und wie geht es jetzt weiter? In der Praxis beginnt der Tierarzt wahrscheinlich mit einer gründlichen körperlichen Untersuchung. Dabei wird es etwas genauer: Tierärzte behandeln nicht nur das Fieber selbst, sondern suchen auch nach der zugrunde liegenden Ursache, denn Fieber ist häufig ein Symptom und nicht das eigentliche Problem.

Ihr Tierarzt führt möglicherweise einige routinemäßige Untersuchungen durch, zum Beispiel eine Blutuntersuchung, eine Urinanalyse oder ein Blutbild mit biochemischen Werten, um besser einschätzen zu können, was im Körper Ihres Hundes vor sich geht. Diese Tests können dabei helfen, Infektionen, Entzündungen oder sogar Probleme mit den Organen Ihres Hundes zu erkennen. Außerdem stellt der Tierarzt Ihnen vielleicht Fragen wie: „War Ihr Hund in Kontakt mit kranken Tieren?“ oder „Hat sich seine Ernährung kürzlich verändert?“

In manchen Fällen empfiehlt der Tierarzt weitere Untersuchungen, zum Beispiel einen Ultraschall, Röntgenaufnahmen oder eine Kultur, um der Ursache genauer auf den Grund zu gehen – insbesondere, wenn das Fieber anhält oder sehr hoch ist. Wird eine Infektion festgestellt, verschreibt der Tierarzt Ihrem Hund wahrscheinlich Antibiotika oder andere Medikamente. Wenn die Ursache zunächst unklar bleibt, kann die Diagnose FUO (Fever of Unknown Origin, Fieber unbekannter Ursache) lauten. Das kann frustrierend sein. Wichtig ist jedoch, dass der Tierarzt gemeinsam mit Ihnen die Beschwerden Ihres Hundes behandelt und dafür sorgt, dass es ihm gut geht, während andere ernstere Ursachen ausgeschlossen werden.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Fieber

Wäre es nicht schön, Fieber einfach verhindern zu können, bevor es entsteht? Das ist zwar nicht immer möglich, aber Sie können einiges tun, um das Risiko für Ihren Hund zu senken. Entscheidend sind eine gute Hygiene, regelmäßige Tierarztbesuche und ein umsichtiges Verhalten im Alltag.

Konzentrieren Sie sich zunächst darauf, Infektionen vorzubeugen. Regelmäßige Fellpflege und eine gute Zahnpflege können viel dazu beitragen, dass Ihr Hund gesund bleibt. Das Bürsten des Fells und das Reinigen der Zähne wirken vielleicht wie einfache Routinen, können aber Infektionen durch Kratzer, Zahnprobleme oder Parasiten verhindern, die Fieber auslösen können. Behalten Sie auch kleine Schnitt- und Wundverletzungen im Blick und reinigen Sie sie sorgfältig, um Infektionen zu vermeiden.

Achten Sie außerdem auf einen aktuellen Impfschutz und eine zuverlässige Parasitenprophylaxe. Krankheiten wie durch Zecken übertragene Infektionen oder Parvovirose lassen sich wesentlich leichter verhindern, als sie später zu behandeln. Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Hund keinen giftigen Substanzen ausgesetzt ist – dazu gehören etwa Pflanzen im Garten oder Lebensmittel für Menschen, an die er nicht gelangen sollte. Auch das kann helfen, Fieber vorzubeugen.

Und schließlich bewirkt ein wenig gesunder Menschenverstand oft sehr viel. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund jederzeit Zugang zu frischem Wasser hat, halten Sie seinen Aufenthaltsbereich sauber und nehmen Sie die regelmäßigen Kontrolltermine beim Tierarzt wahr. Vorbeugen ist schließlich besser als behandeln.

Sommer und die Temperatur Ihres Hundes: Was Sie beachten sollten

Im Sommer überhitzen Hunde schneller, da sie nicht wie Menschen schwitzen können. So helfen Sie Ihrem Hund, in den warmen Monaten kühl zu bleiben:

  • Stellen Sie frisches Wasser und einen schattigen Platz bereit.
  • Vermeiden Sie Spaziergänge während der heißesten Tageszeit.
  • Wenn der Boden zu heiß für Ihre Hand ist, ist er auch zu heiß für die Pfoten Ihres Hundes.

Eine Kühlweste oder Kühlmatte kann dabei helfen, die Körpertemperatur Ihres Hundes zu regulieren. Damit Ihr Hund sich bei Hitze wohlfühlt, lässt sich das Risiko eines Hitzschlags besser vermeiden.

Produktempfehlung für den Sommer: The Upgraded Thickness Pet Cooling Water Bed

Für zusätzlichen Komfort und sommerlichen Spaß können Sie Ihrem Hund etwas gönnen, das die heißen Tage im wahrsten Sinne des Wortes leichter macht: The Upgraded Thickness Pet Cooling Water Bed. Diese clevere Lösung hilft dabei, die Körpertemperatur Ihres Hundes im angenehmen Bereich zu halten und bietet gleichzeitig spritzigen Wasserspaß. Das Bett ist nicht nur ein Ruheplatz, sondern eine kühlende Spiel- und Entspannungsstation für besonders heiße Tage. Dank des verstärkten, gegen Krallen und Zähne geschützten Designs hält es auch ausgelassenen Hunden stand. Zudem ist es besonders einfach aufzubauen: aufblasen, Wasser einfüllen und Ihren Hund seine persönliche Abkühlungszone genießen lassen.

Es hilft nicht nur dabei, die Körpertemperatur Ihres Hundes zu regulieren und das Risiko einer Hitzebelastung zu verringern, sondern sorgt beim Abkühlen auch für spielerische Abwechslung. So kann Ihr Hund die Hitze auf angenehme Weise hinter sich lassen und bleibt dabei sicher und zufrieden.

Fazit

Auch im Jahr 2026 ist es für Hundebesitzer wichtig, die normale Körpertemperatur ihres Hundes zu kennen und Anzeichen von Fieber oder Hitzschlag erkennen zu können. Indem Sie den Zustand Ihres Hundes beobachten und bei Bedarf handeln, tragen Sie dazu bei, dass er gesund und munter bleibt. Suchen Sie tierärztlichen Rat, wenn die Temperatur Ihres Hundes über 103 °F steigt oder Anzeichen eines Hitzschlags auftreten. Vorbeugung und Aufmerksamkeit tragen wesentlich dazu bei, dass Ihr Vierbeiner kühl und fieberfrei bleibt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Welche Maßnahmen sollte ich sofort ergreifen, wenn mein Hund Fieber hat? Messen Sie zunächst mit einem für Haustiere geeigneten Thermometer die Temperatur, um das Fieber zu bestätigen (über 103 °F). Kühlen Sie Ihren Hund vorsichtig mit feuchten Handtüchern an Pfoten und Ohren und bieten Sie ihm frisches Wasser an. Hält das Fieber an oder erreicht es 106 °F, kontaktieren Sie sofort Ihren Tierarzt.
  • Darf ich meinem Hund fiebersenkende Medikamente für Menschen geben? Nein. Geben Sie Ihrem Hund niemals Medikamente für Menschen wie Tylenol oder Ibuprofen, da diese für Hunde giftig und sogar tödlich sein können. Sprechen Sie immer mit Ihrem Tierarzt, bevor Sie Ihrem Hund Medikamente verabreichen.
  • Wann sollte ich die Temperatur meines Hundes messen? Routinekontrollen sind normalerweise nicht erforderlich, es sei denn, Ihr Hund zeigt Krankheitsanzeichen wie Teilnahmslosigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Zittern. Wenn er gesund und aktiv wirkt, liegt seine Temperatur wahrscheinlich im Normalbereich.
  • Was ist der Unterschied zwischen Hitzschlag und Fieber? Fieber ist eine körpereigene Immunreaktion auf eine Infektion oder Entzündung. Ein Hitzschlag wird dagegen durch äußere Faktoren wie heißes Wetter oder übermäßige Anstrengung verursacht. Typische Anzeichen eines Hitzschlags sind starkes Hecheln, übermäßiger Speichelfluss und ein Zusammenbrechen.
  • Wie lange hält Fieber nach einer Impfung an? Nach einer Impfung kann ein Hund 24–48 Stunden lang leichtes Fieber haben. Hält das Fieber länger als zwei Tage an oder treten starke Beschwerden auf, wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.

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